Tornados sind faszinierende und zugleich zerstörerische Wetterphänomene, die weltweit auftreten können. Auch in Europa, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sind diese Naturgewalten nicht unbekannt. Tornados entstehen, wenn kalte und warme Luftmassen aufeinandertreffen und dabei rotierende Luftwirbel bilden. Diese Wirbel können immense Zerstörungen anrichten und tauchen oft überraschend auf.
Die Entstehung eines Tornados
Der Begriff 'Tornado' leitet sich vom spanischen Wort "tornar" ab, was so viel wie "drehen" bedeutet. Die Entstehung eines Tornados beginnt meist mit starken Gewittern. Wenn warme, feuchte Luft in die Höhen aufsteigt und dort auf kalte Luft trifft, kann dies die Bildung eines rotierenden Aufwinds verursachen. Diesen Vorgang nennt man Superzelle. Wenn sich dann der Abwind mit dem Aufwind verbindet, kann ein Tornado entstehen.
Tornados in Deutschland
Deutschland erlebt jährlich etwa 20 bis 60 Tornados. Die meisten davon erreichen nur geringe bis mittlere Intensität. Solche Ereignisse werden von Organisationen wie "Skywarn DE" und "Tornadoliste Deutschland" erfasst und analysiert. Besondere Wetterlagen und der Einfluss von geographischen Gegebenheiten führen zu einer regionalen Häufung dieser Phänomene.
Tornados in Österreich und der Schweiz
In Österreich und der Schweiz sind Tornados seltener, kommen jedoch gelegentlich vor. Das "TorDACH" Projekt untersucht speziell die regionale Verteilung und Häufigkeit dieser Erscheinungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dank fortschrittlicher Überwachungstechnologien werden diese Ereignisse genau beobachtet und besser verstanden.
Vorsichtsmaßnahmen bei Tornadogefahr
Im Falle einer Tornadowarnung ist es wichtig, sichere Räumlichkeiten aufzusuchen, wie etwa Keller oder innenliegende Räume ohne Fenster. Aktuelle Warnungen können über Wetterdienste wie die "Unwetterzentrale Deutschland" oder "UNWETTER Tornado" abgerufen werden.